Iacobdeal See, von den Einheimischen auch als „La fantana” – “Beim Brunnen“ genannt, ist ein künstlicher See, der sich in einer ehemaliger Granitförderungsgrube gebildet hat. Der See befindet sich in der Ortschaft Turcoaia, in einem Ehemaligen Steinbruch auf dem Hügel Iacobdeal.
Der Zugang zum Seeist von der Landstraße DN22D Macin-Cerna, zur Ortschaft Turcoaia auf der Landkreisstraße DJ222H 2,5 km bis zur Kreuzung, dann etwa 3 km nach links. Von hier (der See ist nicht sichtbar) noch 200 m nach rechts auf einem Weg der leicht steigt. Als Anhaltspunkt kann man sich den Weg, der sich hinter den verfallenen Gebäuden des ehemaligen Steinbruches befindet, nehmen.
Der See kann zusammen mit den Sehenswürdigkeiten des Măcinn Gebirges gerechnet werden, da es eine einzigartige Entstehungsart hat.
Die mit Wasser bedeckte Fläche war ein Steinbruch aus welchem man sehr harten Granit gefördert hat. Nach der Vertiefung des Steinbruches ist man zu einem schwer verarbeitendem Feldspatgestein gekommen. Von hier die Notwendigkeit eines zweiten Schachts. Während der Förderung, durch Sprengen hat man eine Wasserschicht, die unter hohem Druck war, freigelegt und dessen Wasser überfüllte dann die Schachten.
„La fântâna“ ist ein See, der zu keinem anderen Wasserkörper Verbindung hat. Er bekommt keinen Zufluss und er hat keinen Abflusskanal in die Donau. Das Granitgestein ringsumher gibt ihm ein ähnliches Aussehen mit dem eines Gletschersees.
Die Wasserspeisung hat zwei Quellen: unterirdisch, aus Quellen deren Anzahl unbekannt ist, und Niederschläge (Regen, Schneeschmelze). Das Wasservolumen ist von dem trockenen Klima und von der Wassermenge aus den Quellen abhängig. Nach dem Wasserniveau kann man auch die Tiefe bestimmen, welche bei etwa 20 m ist und die Fläche kann maximal bis zu einem ha kommen.
Das Granitgestein enthält Quartz, Feldspat und Muskovit, aber auch eine genügend große Menge an Radon, was die Radioaktivität des Wassers ansteigt und was die Vegetation verarmt. Obwohl sich der See in der Nähe der Donau befindet, wächst hier kein Schilf, Rohrkolben, Teichbinse oder Wasserlinse. Auch die Fische sind nicht sehr zahlreich, obwohl man Jungfische mehrmals hinzugefügt hat.
Der See hat steile, steinerne und erd- und kiesbestehende Ufer. Das steinerne Ufer wird von einer Höhle durchquert, die bist zum Wasser reicht. Die alten Steinbrüche ringsherum und die arme Steppenvegetation, bilden eine herbe Landschaft, die im Gegensatz mit der Klarheit und der smaragdgrünen Farbe des Sees sind.
Manche Einheimische tränken ihre Schafe und Kühe hier und im Sommer kommen viele zum Baden, wobei sie die steinerne Ufer für Sprünge benutzen. Der See ist verpachtet und das Fischen ist verboten.








